Skip to main content

Juwelier Jasper heute

220 Jahre Firmengeschichte. Sechs Generationen Jasper, die nacheinander ein Unternehmen aufgebaut haben, das sich bis heute erfolgreich am Markt behaupten kann. Wie konnte das gelingen? Rückblickend hat jeder der Vorfahren des heutigen Juweliers Friedrich Jasper durch individuelle Vorlieben und handwerkliches Können, durch seine Persönlichkeit und durch richtige Entscheidungen im Kontext der Zeit das Unternehmen geprägt. Gleich geblieben sind seit über 200 Jahren die ideellen Werte des Unternehmens: Der ­­­Zusammenhalt der Familie und die Leidenschaft für das Goldschmiedegewerbe.

Eine Familie

6 Generationen über 220 Jahre

Ein Unternehmen aus der Hand des Vaters übergeben zu bekommen, ist gleichsam Geschenk und große Herausforderung für die neue Generation. Jede Idee, jeder neu eingeschlagene Weg wird mit Rücksicht auf die lange Vergangenheit beurteilt und mit dem Ziel gewählt, auch einer siebten Generation ein wertvolles Erbe weitergeben zu können.

1797

Henrich Ludewig Jasper

war wie sein Vater schon ein Gold- und Silberschmied. Ursprünglich aus Lemgo kommend, leistete der 23-Jährige in Lippstadt den Bürger­eid, um dort ein Geschäft eröffnen zu dürfen. Damit begann die lange Geschichte des Hauses Jasper – unter anderem mit dem Erwerb des Hauses „Lange Straße 85“ – noch ein paar Hausnummern vom jetzigen Standort entfernt .

1852

Carl Theodor Jasper

baute das Geschäft weiter aus, fertigte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts silberne Löffel, Ohrgehänge und Pfeifendeckel. Zudem wurden kleinere Goldanfertigungen und Reparaturen durchgeführt. Die Einbürgerung der Familie Jasper war sehr erfolgreich, das zeigte die politische Tätigkeit Carl Theodor Jaspers: Als Vertreter des östlichen Bezirks wurde er in die Stadt­­verord­ne­tenversammlung gewählt.

1891

Friedrich Adam Jasper

hatte eigentlich andere Pläne. Da aber sein Bruder – Erstgeborener und eigentlicher Erbe des Geschäfts – im Krieg gefallen war, erlernte der einstige Drechsler das Handwerk des Gold- und Silberschmieds und trat an Bruders statt die Nachfolge an. Die Zeit war im Umbruch: Die Industrialisierung und die damit einhergehende wachsende Mobilität erhöhten das Lebenstempo merklich. Friedrich Adam Jasper betrieb zunehmend Handel mit Fertigprodukten. Traditionell wurden weiterhin in der Werkstatt Reparaturen und kleine Anfertigungen vorgenommen.

1906

Carl Peter Johannes Jasper

übernahm schon mit vierundzwanzig Jahren das Geschäft. Mithilfe der Familie (... und die war groß! Carl hatte 14 Geschwister.) erwarb er das Haus in der Langen Straße 64 und arbeitete als leidenschaftlicher Goldschmied vorwiegend am Werktisch, während seine Mutter und seine Schwester Anna im Verkauf tätig waren. Eine Innovation brachte Schwung ins Geschäft: Carl Peter Johannes Jasper entwickelte fugenlose Trauringe, die bis dato noch nicht bekannt waren.

1957

Carl Friedrich Jasper

war in jungen Jahren schon viel herumgekommen. Seine Goldschmiedeausbildung führte ihn nach Schwäbisch Gmünd und Düsseldorf, wobei sich die fünf Jahre Kriegs­gefangenschaft in Amerika als besonders prägend erwiesen: Carl Friedrich Jasper nutzte die Zeit auf dem fernen Kontinent effektiv, um eine grundlegende Weltoffenheit zu entwickeln und Kontakte zu knüpfen, die unternehmerisch von großem Wert waren. 

2001

Friedrich Jasper

hat eine klassische handwerkliche Ausbildung absolviert und legt als Goldschmiedemeister viel Leidenschaft in den Ausbau der eigenen Kollektionen. Wegweisend war 2012 die Eröffnung eines zweiten Geschäftes im Zentrum Paderborns. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die guten Kontakte zu den großen internationalen Uhren- und Schmuckmarken, die Jasper zu einem Juwelier des Top-Segments machen.